Training

Ein Einsatz in Lateinamerika kommt einem Sprung in eine andere Welt gleich. Eine eingehende Vorbereitung der Beobachterinnen und Beobachter ist unverzichtbar. Der Besuch von zwei Ausbildungswochenenden ist deshalb Voraussetzung für einen Einsatz.

Winter 2018 (Guatemala, Kolumbien und Honduras)

25. - 28. Januar 2018

Donnerstag, 10.00 bis Sonntag 16:00
Ort: Jugendherberge Luzern

Anmeldefrist Training: 20. Dezember 2017

Anmeldeformular (Anmeldung ist erst nach erfolgtem Bewerbungsgespräch möglich)

Bewerbungsfrist: 30. November 2017

 

Sommer 2018 (Guatemala, Kolumbien und Honduras)

7. - 10. Juni 2018

Ort: Noch offen

Anmeldefrist Training: 6. Mai 2018

Anmeldeformular folgt. Eine Anmeldung ist erst nach erfolgtem Bewerbungsgespräch möglich.

Bewerbungsfrist: 15. April 2018

Infos: guatemala@peacewatch.ch (Guatemala), colombia@peacewatch.ch (Kolumbien), info@peacewatch.ch (Honduras)

Zum Inhalt des Vorbereitungstrainings:

Die Kultur und Sprache, der Ablauf des Dorfalltags oder die sozialen Regeln im gegenseitigen Umgang sowie auch die Lebensbedingungen der Beobachterinnen und Beobachter haben wenig mit unserem Alltag gemeinsam. Um unangenehme Überaschungen vermeiden zu können, möchte Peace Watch Switzerland die Freiwilligen umfassend vorbereiten.

Von den Teilnehmenden erwarten wir bereits im Voraus eine eingehende Heimlektüre zur Situation in Kolumbien, zur Arbeit vor Ort und den Aufgaben der Beobachter und Beobachterinnen. Da die Vorbereitungen von deutsch- und französischsprachigen Schweizerinnen und manchmal auch von Interessierten aus dem nahen Ausland (Italien, Deutschland und Frankreich) besucht werden, finden sie in spanischer Sprache statt (evt. Filmmaterial und einige zusätzliche Unterlagen in Deutsch oder französisch). Dies ist eine zusätzliche Herausforderung für alle Beteiligten.

Das Training zu den Projekten in Lateinamerika ist thematisch gegliedert. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in historische und aktuelle Themen und Problematiken, die für den ganzen Kontinent ihre Gültigkeit haben. Das Training thematisiert Hintergründe  zur neueren kolumbianischen Politik und Wirtschaftsgeschichte, zu den Hintergürnden des Konfliktes und der aktuellen Situation ermöglichen einen Einblick in die kolumbianische Realität und in den politischen und wirtschaftlichen Kontext, den die internationalen Frewilligen antreffen werden.

Aufbauend auf dieser Grundlage machen sich die Teilnehmenden mit der eigenen Aufgabe in diesem Umfeld vertraut. Nicht mehr die einzelnen Länder, sondern die Einsatzleistenden stehen im Vordergrund. Die eigene Motivation, einen solchen Einsatz zu leisten, der Umgang mit Ängsten und das eigene Verhalten in einer schwierigen Situation werden gemeinsam reflektiert.

Zwischendurch berichten zurückgekehrte Beobachter und Beobachterinnen über ihre persönlichen Erfahrungen und die angetroffene aktuelle Lage. Auch dies soll es den Teilnehmenden erleichtern, sich vorzustellen, wie ihr Einsatz aussehen könnte und was auf sie zukommt.

Für noch Unentschlossene können Einzelgespräche den Entscheid, ob sie wirklich einen Einsatz leisten wollen, erleichtern. Das Training kann helfen, Fragen wie "Will ich dies?" oder "Kann ich das?" zu beantworten. Die Teilnahme an einem Vorbereitungsseminar verpflichtet die Freiwilligen noch nicht zu einem Einsatz.

Schliesslich bietet das Training, an dem durchschnittlich 10 Personen teilnehmen, auch eine gute Gelegenheit, Kontakte mit anderen zukünftigen Beobachtern und Beobachterinnen zu knüpfen. Manchmal bilden sich bereits kleine Teams, die gleichzeitig im Einsatz sein werden.

 
 

Trainings

Sowohl unser Partner unserer Projekte, als auch die Beobachter und Beobachterinnen bestätigen uns die Wichtigkeit einer Vorbereitung auf den Einsatz. Wir sind bemüht, diese stets der aktuellen Situation und den Bedürfnissen des Einsatzlandes anzupassen.

 


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