Unterwegs für Menschenrechte seit 25 Jahren
EAPPI Update: Evakuierung der internationalen Begleiter*innen Anfang März
Nach Ausbruch des zweiten Krieges zwischen Israel/USA und Iran Anfang März 2026 mussten die internationalen Menschenrechtsbeobachter*innen wieder evakuiert werden. Diesmal waren keine EAs aus der Schweiz dabei. Wie bereits zuvor, wurden alle Einsatzleistenden zuerst nach Jerusalem gebracht, danach sind sie auf dem Landweg nach Jordanien gereist und konnten von Amman aus nach Hause fliegen.
Der Krieg, der inzwischen auch auf die Nachbarländer übergeschwappt ist, bereitet uns grosse Sorgen. Im Westjordanland verschlimmert sich die Lage ebenfalls drastisch: Die Gewalt der israelischen Siedler*innen und der israelischen Armee eskaliert weiter und die Übernahme von palästinensischem Land wird kein Einhalt geboten. Wir hoffen sehr, dass der Krieg bald endet und wir die wichtige, nun stark fehlende internationale Begleitarbeit wieder aufnehmen können.
Peace Watch Switzerland blickt in diesem Jahr auf 25 Jahre Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts sowie für die Friedensförderung zurück. Angesichts der besorgniserregenden Entwicklungen in unseren Programmländern und weltweit setzen wir unsere Arbeit entschlossen fort und bauen sie aus. Denn Menschenrechte sind nicht verhandelbar!
In diesem Jahr stellen wir die Menschen, die mit uns verbunden sind und unsere Arbeit ermöglichen und mittragen in den Mittelpunkt. Dazu laden wir zu Veranstaltungen ein, geben Einblicke in die Entwicklungen unserer Programmländer und lassen ihre Stimmen in Videos sichtbar werden.
700+
Einsatzleistende
25
Jahre
8
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News
Neuer Völkerrechtsbruch im Westjordanland: Israel ebnet den Weg für Landkäufe und weiteren Siedlungsbau
Stellungnahme des Forums für Menschenrechte in Israel/Palästina. …Continue reading Neuer Völkerrechtsbruch im Westjordanland: Israel ebnet den Weg für Landkäufe und weiteren Siedlungsbau →
Zehn Jahre nach dem Mord an Berta Cáceres
Abschlussbericht bestätigt systematische Verantwortung und fordert umfassende Gerechtigkeit…Continue reading Zehn Jahre nach dem Mord an Berta Cáceres →
Portrait EAPPI 2025
Helen Zemp war 2024/2025 für einen dreimonatigen Einsatz als Menschenrechtsbeobachterin in Palästina/Israel. Sie ist Rechtsanwältin und arbeitet bei einer NGO im Migrations- und Asylbereich. Im PWS-Portrait erzählt sie von der Stärke, Kreativität und Standhaftigkeit der begleiteten Menschen und davon wie die Begegnungen mit diesen Menschen sie geprägt haben. Sie betont auch, dass die Begleitarbeit des EAPPI-Programmes trotz Einschränkungen und der sich immer weiter verschlechternden Lage wichtig bleibt….Continue reading Portrait EAPPI 2025 →
Portrait Honduras 2025
Noé Käch war 2024 für einen sechsmonatigen Einsatz als Menschenrechtsbeobachter mit PWS in Honduras. Kurz nach der brutalen Ermordung des Menschenrechts- und Umweltverteidigers Juan López am 14. September 2024 gehörte er zu dem PWS-Team, das die hinterbliebene Familie sowie das von López geleitete Komitee von Tocoa begleitete. Im PWS-Portrait schildert Noé, wie prägend diese Erfahrung für ihn war – und wie ihn der Mut und die Entschlossenheit der begleiteten Menschen darin bestärkt haben, weiter im Bereich der Menschenrechte tätig zu sein….Continue reading Portrait Honduras 2025 →
Voice of Courage: Eine Botschaft unseres Präsidenten Christoph Wiedmer für die Menschenrechte anlässlich 25 Jahre Peace Watch Switzerland.
Promoting Peace. Defending Human Rights. 25 Years of Solidarity!
Ethel Corea
Vizepräsidentin des Vereins für die Entwicklung auf der Halbinsel Zacate Grande, Honduras, 2022
Titelbild © Christophe Egger
